Häufig gestellte Fragen
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Die Romane (Trilogie) und Kurzgeschichten (SPARCS) bewegen sich im Bereich existenzieller, philosophischer und literarisch verdichteter Erzählungen.
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Imaginal Fiction ist als Genre klassifizierbar, weil sie über Texte hinweg ein stabiles Profil aus formalen, thematischen und funktionalen Merkmalen bildet und dadurch eine wiedererkennbare Lese-Erwartung erzeugt – nur nicht über Stoff, Setting oder Plot, sondern über eine poetologische Ordnung der Aufmerksamkeit.
Ihre Formlogik ist: ikonische, verdichtete Sprache; Bedeutung als offener Vollzug; Zeit ist geschichtet/spiralförmig; Übergänge, Schwellen und Resonanzen statt Eskalation und Lösung; Perspektiven oszillieren feldhaft, ohne als Technik ausgestellt zu werden.
Thematisch wiederholt sich eine Haltung: Beziehung statt isolierte Identität, Welt als antwortfähiges Beziehungsfeld, Gegenwart als Ort, an dem Erinnerung und Zukunft wirksam sind, das Unverfügbare als anwesend ohne Erklärung.
Funktional will sie nicht belehren oder codieren, sondern Wirklichkeit so verdichten, dass sie als bedeutungsfähig erfahrbar wird.
Daraus folgen als Kernmerkmale: ikonische Textgestalt, Nicht-Funktionalisierung von Figuren und Orten, nichtlineare Zeit, oszillierende Perspektive und Thisness (Diesheit).
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Nein. Diese Romane verlassen die Wirklichkeit nicht, und sie erklären sie auch nicht über andere Welten, zukünftige Technologien oder verborgene Lehren.
Sie gehören weder zur Fantasy noch zur klassischen Science Fiction. Es gibt keine alternativen Realitäten, keine spekulativen Zukunftsszenarien, keine technischen Konzepte, die eine Welt erklären oder antreiben sollen. Auch der magische Realismus mit seinen symbolischen Überhöhungen ist hier nicht gemeint.
Ebenso wenig handelt es sich um esoterische Literatur. Die Texte folgen keiner spirituellen Lehre, keinem Heilsversprechen und keiner verborgenen Ordnung hinter der Welt.
Was diese Romane interessiert, ist die Wirklichkeit selbst – so, wie sie erfahren wird. Wahrnehmung, Beziehung, Entscheidung, Gegenwart. Alles, was geschieht, bleibt im Erfahrbaren verankert.
Man könnte sagen: Diese Bücher sind nicht spekulativ, sondern vertiefend. Sie führen nicht in andere Welten, sondern tiefer in diese.
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Sie ist so angelegt: LOOP, HOPE, RETURN. Die drei Romane bauen aufeinander auf – nicht einfach durch klassische, lineare Handlung, sondern durch Resonanzräume, die sich entfalten.
Aber: Es ist sicher ein Experiment wert, anders zu lesen. Wer mit RETURN beginnt oder HOPE als Einstieg wählt, wird andere Fäden aufnehmen und vielleicht neue Verbindungen entdecken. Ohnehin berichten LeserInnen, dass sie die Bücher mehrmals lesen.
Erzählen Sie gerne, was sich Ihnen zeigt, wenn Sie sich bewusst auf das Experiment einlassen Jede Lesereise ist anders. -
Diese Bücher sind für Leserinnen und Leser, die Literatur nicht nur als Unterhaltung verstehen, sondern als Erfahrung. Für Menschen, die gerne langsam lesen, Zwischentöne wahrnehmen. Deep Reading, slow reading.
Sie eignen sich für jene, die Freude an Sprache haben, an Stille, an Übergängen. Für Leserinnen und Leser, die sich von einer Geschichte berühren lassen möchten, ohne dass sie geführt oder belehrt werden.
Weniger geeignet sind diese Bücher für Menschen, die vor allem schnelle Spannungsbögen suchen. Auch wer Literatur hauptsächlich als Ablenkung oder Entspannung im klassischen Sinn liest, wird hier möglicherweise nicht finden, was er erwartet.