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Notiz aus dem Feldbuch Imaginal

Imaginale Qualität verlangsamt

Ima­gi­na­le Qua­li­tät ver­lang­samt.

Wenn ich unter Druck lese – ein Pro­blem, das heute durch­aus selbst ge­macht sein kann –, renne ich an die­ser Qua­li­tät und damit am Ent­schei­den­den der gan­zen Sache vor­bei. Die Spra­che lädt dazu ein, lang­sa­mer (und viel­leicht sogar laut) zu lesen. Wenn ich mich nicht ein­las­sen kann oder will, grei­fe ich bes­ser zum nächs­ten Buch. Das ist völ­lig le­gi­tim. Ich bin nicht je­der­zeit für jedes gute Buch be­reit. Manch­mal über­tö­ne ich einen lei­sen Text mit mei­nem Lesen.

Ich ver­ste­he jeden, der sich von mei­nem Ge­schreib­sel nicht an­ge­spro­chen fühlt.

Ich be­tre­te einen Buch­la­den und werde von Tau­sen­den Bü­chern be­grüßt, die ich nie lesen werde. Manch­mal ver­las­se ich ihn, ohne ein ein­zi­ges ge­kauft zu haben. Ei­ni­ge von ihnen win­ken mir noch nach.

Die meis­ten nicht.

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